Fliegen lernen

Den eigenen Traum einfangen

Ihr kennt sicher die vielversprechenden Ankündigungen à la „In zehn Schritten zum Traumkörper“, deren Effizienz, nun ja, ein wenig fragwürdig ist. Das wollen wir heute mal besser machen. Wir führen euch jedoch nicht an den Traumbody, sondern ein Stückchen näher an euren eigenen Traum für Leben und Beruf in Hamburg heran. Also doch „I make you sexy“.  Im Geist sozusagen. Statt Sixpacks wollen wir starke Köpfe. Das ist doch auch mal was. Und damit es nicht zu „anstrengend“ ist, haben wir auch nur acht Schritte für Euch.

Schritt 1: Verstehen wie Motivation funktioniert

Wer oder was motiviert uns heute eigentlich? Was treibt uns an und vor allem: was lässt uns weitermachen? Dan Ariely, amerikanischer Psychologe und Bestseller-Autor kommt in diesem kurzweiligen Video den grundlegenden menschlichen Motivationen auf die Schliche. Ein Vortrag über Legofiguren, die Herausforderung hochkomplexer Ikea-Bauanleitungen und Wertschöpfung in der „Knowledge Economy“:

2. Einfach mal Platon zitieren

Das Höhlengleichnis? Da dämmert was – das kennen wir doch noch aus der Schule. Am Anfang von allem steht die Idee. Das bedeutet, sie steht auch am Anfang unserer eigenen Träume. Doch wie kommen wir zu einer solchen?

Zugegeben, der französische Mathematiker und Fields-Preis-Gewinner Cédric Villani hat auf den ersten Blick ein bisschen was vom „nutty professor“. Zudem lässt der Vortrag eines Mathematik-Professors ungefähr den Spannungsbogen einer Folge Lindenstraße erwarten. Doch hey – weit gefehlt. In diesem Vortrag zieht Villani eine Parallele zwischen der Geburt eines Theorems und der Geburt jeglicher anderen Idee. Was er erzählt, lässt sich also ohne Weiteres auf die eigenen Pläne übertragen:

3. Ein Manifest haben

Es kann das tägliche Mantra sein, dass ihr euch über dem Frühstückskaffee in das Marmeladen-Brötchen murmelt oder das berühmte Post-it an der Kühlschranktür: ein Manifest ruft einem in Erinnerung, was wichtig ist. Macht es doch wie Dave, Mike und Fabian, die drei Jungs aus New York, die das Holstee-Manifest entwarfen, um sich jeden Morgen auf’s Neue zu motivieren. Das Ergebnis? Ein Manifest, das Mut macht, 13 Millionen Mal im Internet geteilt wurde und in 13 Sprachen übersetzt wurde. Gar nicht mal so schlecht, oder? Also Stift in die Hand und los!

4. Sich mit Leitvögeln umgeben

Die Idee ist da, die Motivation auch und plötzlich seht ihr euch in einem Dschungel aus Optionen und Wegen? Dann braucht ihr jemanden, der Erleuchtung schafft. Nein, keinen Guru (oder wahlweise natürlich auch den). Einen Coach! Jemanden, der sich auskennt mit Persönlichkeitsfindung und Neuorientierung und der euch Impulse gibt, um mit Selbstvertrauen und Struktur zum persönlichen Ziel zu kommen. Coach und Autor von „Ihr Pferd ist tot – steigen Sie ab“ Tom Diesbrock ist einer von vielen renommierten Coaches in Hamburg, der auf diesem Weg Hilfestellung leistet.

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5. Mal über den Rand des eigenen Brutplatzes blicken

In Hamburg gibt es unzählige Angebote an inspirierten Seminaren, die uns einen Blick über den Tellerrand erlauben und so unsere Phantasie, unsere Ideen und unseren Blick auf die Welt schärfen. Ein Beispiel ist die Modern Life School. „Würde Platon Prada tragen?“ ist für gewöhnlich keine Frage, die sich dem Hobby-Philosophen aufdrängt. Neugierig macht sie allemal. Die Seminare der Schule bieten Antworten auf die Fragen des zeitgemäßen Lebens:  Führe ich das Leben, das ich mir gewünscht habe? Was bedeutet eigentlich Coolness? Welchen Wert hat Freiheit für uns heute? Ob von Platon oder Sokrates, in Prada oder Pimkie: hier dürfte jeder Inspiration und Antworten finden, der sich ernsthaft auf die Suche nach mehr Lebensqualität begibt.

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6. Mit den Artgenossen mingeln

Idee: check. Konzept: check. Buinsessplan für die nächsten fünf Jahrzehnte (naja fast): check. Alles was ihr jetzt noch braucht ist ein Ort, an dem ihr diese Ideen umsetzten könnt – und im besten Fall nicht mutterseelenallein im stillen Kämmerlein hockt, sondern Euch mit Gleichgesinnten austauschen und Euch von ihnen und ihren Ideen inspirieren lassen könnt. Für einen solchen Erfahrungs-Austausch und gemeinsames Arbeiten gibt es in Hamburg diverse Coworking-Spaces wie das Betahaus oder den Gaußhof. Wer sich gezielt und zu spezifischen Inhalten unter das Volk mischen will, schaut mal bei einem der diversen Meetups in Hamburg vorbei.

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7. Nicht zu streng mit sich selbst sein

Wenn Menschen etwas wirklich wollen, beißen sie sich manchmal fest wie kleine Terrier. Dabei ist es enorm wichtig, sich vor Augen zu führen, wofür man dankbar ist und was man bereits geleistet hat. Es ist erweisen, dass ein solcher Fokus Spannungen abbaut und das Stresshormon Cortisol um bis zu 23 % reduzieren kann. Eine Studie der University of California belegt, dass Menschen die eine Einstellung von Dankbarkeit und Stolz kultivieren, besser gelaunt sind, mehr Energie haben und durch das niedrigere Cortisol weniger innere Anspannungs-Zustände erleben.

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8.Thumbs up for Rock ’n Roll