Karrierebäcker

Dirk & Kai – Delivering Happiness

Die Zusammenkunft mit Unternehmensberatern bewegt sich nicht unbedingt in der favorisierten Kategorie der beruflichen Begegnungen. Sobald diese Men in Black auftreten sind Veränderungen vorprogrammiert, deren Effektivität sich, nun ja, gefühlt nicht immer proportional zum Honorar der Ratgeber verhält. Doch die Herren mit den Management-Weisheiten können ganz anders und dem gern gestreuten Klischee weit voraus sein. Leidenschaftlich und bescheiden nämlich, fokussiert auf den im Grunde wertvollsten Teil des unternehmerischen Systems: das Humankapital.

„Delivering Happiness“ ist eines der Lieblingsbücher des Hamburger Unternehmensberater-Teams Kai Pigorsch und Dirk Loop. Das Credo des erfolgreichen Zappos-Gründers Tony Hsieh, der gesunde Arbeitskultur als einen essentiellen Faktor für erfolgreiches Management erkennt, ist auch zu ihrem geworden: sie wollen ihre Kunden dabei unterstützen, auf der Basis von Werten Unternehmenskulturen schaffen, die Bestand haben. Dieser Ansatz passt in eine Zeit, in der immer mehr Lebensläufe „kreative Pausen“ aufweisen, in der Buzzwords wie Work-Life-Balance durch die Flure geistern und in der so manch einer gelegentlich auch gern zu seinem Partner nach Hause kommt und nicht nur zu einem Berg von To Dos oder Papieren.

Kein Mangel an Ideen

Neben ihrem Kerngeschäft im Innovationsumfeld, das Themen wie Entrepreneurship, Patente und Intellectual Property-Fragen umfasst, befassen die beiden sich auch mit innovativen binnenunternehmerischen Strategien wie dem Modell der Intrapreneuership – also mit innovativen Denkanstößen und unternehmerischen Verhalten von Mitarbeitern innerhalb einer Firma oder Institution. Darüber hinaus pflegen Dirk und Kai ihren eigenen kleinen Think Tank, in dem sie immer wieder neue radikal disruptive und nachhaltige Business Cases entwerfen. Sie beraten nicht nur, sie sind auch selbst aktive Glieder der Innovationen und Prozesse, die sie begleiten, sind nicht nur Mentoren, sondern auch kreative Akteure. Das schafft ihnen die Nähe, die sie brauchen, um Klienten und ihre Vorhaben besser verstehen zu können.

Nicht jedes ihrer eigenen Konzepte wird jedoch sofort in die Tat umgesetzt. Letztlich sind  Realisierung und Erfolg nur eine Seite der Medaille. „Ich glaube, vielen jungen Entrepreneuern in Deutschland geht es so wie uns“ erklärt Dirk. „Eigentlich  mangelt es hier doch nicht an guten Ideen, sondern nur an Menschen, die sie langfristig durchsetzen können. Einigen fehlt der Drive, anderen die Motivation oder das Geld, uns fehlt neben unserem Kerngeschäft Beratung vor allem Zeit“. Die andere Seite der Medaille glitzert für die beiden ebenso attraktiv: es ist das Spinnen allein ums des Spinnens willen, um der Kreation an sich und der Dynamik im eigenen Kopf willen. „Es geht uns vor allem darum, Varianten zuzulassen“ erklärt Dirk. „Gute Ideen sind wandelbar und verändern sich im Prozess meist immer weiter – kaum eines der größten Unternehmen dieser Welt ist doch mit seinem originären Businessmodellen erfolgreich geworden. Nur wer in Varianten und Alternativen denkt, kann gute und gesunde Strukturen schaffen.“

Blaue Ozeane und disruptive Modelle

1201_innovation-foresight-grossWenn die beiden Business Cases entwickeln, dann sollen diese anders, disruptiv, sein. Sie wollen sich die blauen Ozeane, die unberührten Märkte und Industriezweige erschließen, in denen es kaum Wettbewerb gibt. Durch die Inspirationen, die sie durch ihren bunten Kunden-und Bekanntenkreis beziehen, kommen den beiden immer wieder neue eigenwillige Einfälle.  So zum Beispiel die Gründung eines einmaligen Finanzproduktes, das Patentaktivitäten mit Wirtschaftsaktivitäten verknüpfte. Das Konzept bestand darin, den Erfolg von Firmen mit der Attraktivität ihrer Patente zu analysieren um dadurch Unternehmen zu identifizieren, die besonders interessant für möglichen Investoren waren. 2009 überkam die zwei einen besonders schräger Einfall: sie wollten das Riester-Versicherungs-Modell dem riesigen Markt an Selbstständigen zugänglich machen, für die nur die Möglichkeit auf Rürup bestand. Auf 401 Euro Basis sollten alle Selbstständigen eine  einmonatige Festanstellung in der zu diesem Zweck gegründeten Firma bekommen. Die Firma, so der Plan, würde sich über ein daran angeschlossen Business Network im Stil von Xing refinanzieren.

Es war eine Idee, die Kai und Dirk kurzerhand zum größten Arbeitgeber und zur mächtigsten Personalverwaltungsgesellschaft Deutschlands gemacht und sämtlichen Selbstständigen über clevere Umwege einen Anspruch auf Riester verschafft hätte. Das verrückte Vorhaben schaffte es gar bis zur Vorstandsebene der Royal Bank of Scotland und der Zürcher Versicherungsgruppe, scheiterte jedoch an den schwierigen Kaptialmarktvorausseztungen  in der Zeit nach der Krise und an ein paar Stellen, an denen man das Recht zur damaligen Zeit, wie die zwei lachend formulieren, ein wenig hätte „beugen“ müssen.

Nachhaltige Unternehmensberatung

Win or lose, fame or fortune – das Konzept von Kai und Dirk geht auf. Ihre kreativen Businessmodelle bereichern die Effizienz und Nachhaltigkeit ihre Beratertätigkeit – und andersherum. Die zwei Birds sind das beste Beispiel, dafür dass es sich lohnt die vorgetretenen Pfade eines Berufszweiges zu verlassen, gegen den Strom zu schwimmen und sich von der Welt, die uns umgibt, mit verrückten Ideen inspirieren zu lassen. Das Ergebnis zeigt sich in der Qualität der Leistungen und der Verbindungen, die sie eingehen: mit ihrer konsequenten Open-Book-Strategie, den vielen Ideen und dem Glauben daran, dass Gutes zurückkommt haben sie eine Transparenz geschaffen, die ihnen langfristige Vertrauensverhältnissen zu ihren Kunden beschert – und denen das wertvolle Päckchen Happiness.

www.cipoc.com

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GIVE AND TAKE:

Kai und Dirk suchen dich wenn:
du ein Jungunternehmer oder „Silverpreneur“ bist, der einen kleinen Airbag braucht  und wenn du ein Querdenker mit spannenden Ideen, Produkten und Businessplänen bist, dem die beiden helfen können, sein Geschäft zu entwickeln

Du suchst Kai und Dirk:
wenn du innovativ bist und voller Ideen steckst, aber Schwierigkeiten mit der detaillierten Entwicklung deines Business Case hast

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